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Damen 40 auch im zweiten Spiel sieglos

Gerlinde Bischoff war im ersten Satz gegen Ute Schönfelder völlig von der Rolle und produzierte Fehler am laufenden Band. Dann fing sie sich gegen Ende des Satzes und drehte den Spieß um. Der zweite Satz ging mit 6:3 an sie. Im entscheidenden Tie-Break fehlte das berühmte Quäntchen Glück und Ute Schönfelder konnte den 10:8-Erfolg bejubeln.

Ähnlich erging es auf 1 Uta Altrock: 0:6-Höchststrafe im ersten Satz, dann ausgeglichenes Spiel im zweiten und 7:5-Erfolg. Trotz hoffnungsvollem Auftakt verlor sie aber den Tie-Break mit 5:10.

Sehr erfreulich dagegen die beiden Einzel-Siege von Heidi Czech und Brigitte Mohr: Heidi hatte ihre Gegnerin Renate Meier immer unter Kontrolle und konnte die Ernte souverän mit 6:3 und 6:4 einfahren. Brigitte Mohr hatte mit Ingrid Franz eine durchaus spielstarke Gegnerin, die sie jedoch mit ihren massiven Vorhandschlägen bearbeitete. Lohn der Arbeit war ein 6:3 / 6:1.

Marie-Luise Neubauer bestritt ein sehr enges Match, das sich lange hinzog: beide Sätze musste sie nach umkämpften Ballwechseln abgeben. Den ersten im klassischen Tiebreak, den zweiten mit 5:7.

Neuzugang Rano Bachnik trat auf 6 gegen Barbi Haßler an, die sowohl auf der Vor- als auch auf der Rückhandseite sehr stark war. Rano brachte zwar ihre Vorhand gut zur Geltung, aber auf der Rückhandseite war sie oft verwundbar. So ging das Match relativ klar mit 3:6 und 2:6 an die Fortherin.

Die geringe Hoffnung auf den Gesamtsieg verschwand beim Doppel, als man zeitweise auf allen Plätzen zurücklag. Die ersten Sätze gingen auch sämtlich an die Gastmannschaft. Im 1er- und 3er-Doppel gelangen aber tatsächlich Satzgewinne im Zweiten, was noch einmal einen Motivationsschub auslöste. Ernüchterung folgte aber, als das 2er-Doppel mit 4:6 und 4:6 die Segel streichen musste.

Uta und Brigitte verfehlten im Super-Tiebreak wiederum knapp den Sieg und gingen mit einem 5:10 vom Platz. Noch knapper war es bei Heidi und Marie-Luise, die sich einen großen Kampf mit Gertraud Weber und Barbi Haßler lieferten. Am Ende mussten aber auch sie die bittere Pille des 7:10 schlucken.

Fazit: unsere Damen sind nicht chancenlos und können in dieser Klasse durchaus mithalten. Bleibt zu hoffen, dass mit einer konzentrierten Leistung gegen Fürth oder Thalmässing der erste Saisonsieg gelingt.


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